Den heutigen Impuls gibt es zur Selbstheilung

Der heutige Impuls ist angelehnt an Chuck Spezzanos "Karten der Selbstheilung".


Wenn du dich 1 gewählt hast:

Hier geht es um das, was Chuck Spezzano als "Anhaftung" bezeichnet.

Diese Anhaftung ist im Grunde nichts anderes, als das Gegenteil von Verbundenheit. Du kannst Anhaftung als deinen (fast schon verzweifelten) Versuch sehen, etwas aufrecht zu erhalten, was längst in eine Loslösung übergegangen ist.

Durch stetes Einfordern, Erwarten, Manipulieren (auch dir selbst gegenüber), versuchst du, das, was als Verbundenheit vorhanden war, sozusagen künstlich aufrecht zu erhalten.

Vielleicht ist es an der Zeit für dich, etwas oder jemanden loszulassen. Vielleicht ist es an der Zeit, dir bewusst zu machen, dass alles seinen richtigen Zeitpunkt hat, und dass manche Begegnungen nicht immer währen. Vertraue darauf, dass alles so kommt, wie es kommen soll. Vertraue auf dich und deinen Seelenplan. Vertraue auch darauf, dass du tief in dir längst weißt, dass die Verbindung zwischen dir und dem, dem du jetzt "anhaftest" längst nicht mehr intakt ist.

Manchmal ist es wichtig, dass wir uns selbst Klarheit verschaffen und uns von dem lösen, was nicht oder nicht mehr Teil unseres Seelenplans ist. Ganz einfach auch deshalb, weil all das, was wir uns einbilden, haben zu wollen, das aber gleichzeitig NICHT Teil unseres Seelenplans ist, uns nie wirklich erfüllen kann.

 

Ich weiß, dass das nicht so leicht ist. Und vielleicht hast du jetzt gerade auch einen dicken Kloß im Halst. Aber ich kann dir helfen, wenn du das möchtest. Um dieses Loslassen geht es nämlich in zwei meiner Kurse. "Love Yourself" hilft dir dabei, deinen Selbstwert zu erkennen und dich endlich voll und ganz zu lieben. "Happy Ever After" hilft dir Schritt für Schritt, dich von einer Person/Trennung zu lösen. Schau gern vorbei.


Wenn du die 2 gewählt hast:

Bei diesem Bild geht es um die Opferrolle, die wir - der eine mehr, der andere weniger - manchmal nur allzu gerne einnehmen.

Wenn uns in unserem Leben etwas zustößt, dass weder unseren Erwartungen noch Hoffnungen oder Träumen passt, sind wir aufgrund der neuen und oft unerwartet Entwicklung schockiert, entsetzt, gekränkt. Etwas ist uns widerfahren, und wir agieren im ersten Moment passiv darauf, machen uns selbst dabei zum Opfer und klagen den anderen Menschen an, weil er uns etwas angetan hat.

Heute darfst du aber mal über den Tellerrand hinausschauen und dich von dieser (übrigens sehr kontraproduktiven) Opferhaltung distanzieren. Denn selbst dann, wenn wir es nicht aktiv zugelassen haben, dass jemand uns etwas antut (wie zum Beispiel die Frau, die sich aus bestimmten Gründen oder einer bestimmten Haltung heraus von ihrem Ehemann schlagen lässt), müssen wir uns auch bei einem vermeintlichen Schicksalsschlag oder Unrecht zur Räson rufen. Denn wir ENTSCHEIDEN uns dafür, ein Opfer zu sein - oder eben nicht. Wenn wir nämlich einen Schritt zurück treten und die Situation mit Abstand betrachten, dann können wir vielleicht erkennen, dass "der andere" vielleicht gar nicht anders konnte. Dieses  manchmal rechte harte und schmerzhafte Aufeinandertreffen mit einer anderen Person kann zum Beispiel karmische Gründe haben. Vielleicht hängt die Situation mit deinem Seelenplan zusammen. Auf jeden Fall ist es mehr als wahrscheinlich, dass dir das nicht umsonst passiert.

Wenn du DAS erkannt hast, dann kannst du aktiv werden. Du kannst dich entscheiden, nicht mehr Opfer zu sein, sondern Lehrling, der an der gegebenen Situation wächst.

Vergib deinem gegenüber (irgendwann). Betrachte ihn als denjenigen, durch die du die Chance hattest, zu wachsen.

 

Ich weiß, das ist ganz schön anspruchsvoll. Aber ich weiß auch, dass es funktioniert. Vergeben heißt dabei nicht, dass ihr beste Freunde werden müsst oder sollt oder dass ihr jemals wieder miteinander zu tun haben müsst. Viel wichtiger ist die Vergebung auf seelischer Ebene. Vergib seiner Seele, so distanzierst du dich von Schuldzuweisungen. Glaub mir, das ist wirklich heilsam.

Ich habe zum Beispiel der Seele meines Vaters vergeben. Er musste einfach Täter sein, das gehörte für ihn in diesem Leben dazu. Ich für meinen Teil hab das Leid ertragen, weil ich stark genug dazu war. Ich bin daran gewachsen. ABER: Ich will ihn in diesem Leben nie nie nie nie nie wieder sehen. Und meine Tochter dürfte er nicht mal aus der Entfernung betrachten. Das ich als Mensch so denke und empfinde ist vollkommen okay. Und du siehst: Du kannst vergeben, auch ohne dich dadurch selbst zu verleugnen.


Wenn du die 3 gewählt hast:

Hier geht es um falsche Entscheidungen bzw. darum, bei dir selbst ankommen zu dürfen.

Sich selber "finden" oder sich selbst zu "erkennen" ist natürlich ein Prozess. Und natürlich ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Und natürlich waren manche Entscheidungen, die wir getroffen haben, totaler Käse. Das gehört dazu. Das ist vollkommen menschlich - und wir sollen während unserer Inkarnation ja vor allem auch immer Mensch sein. Leben. Lieben. Und Erfahrungen machen. Und aus diesen Erfahrungen dann lernen.

Das heißt auch, dass man in einer falschen Entscheidung nicht stecken bleiben muss. Das bedeutet auch, dass du dich umentscheiden kannst, nachdem du erkannt hast, dass etwas dir nicht gut tut. Es bedeutet, dass wir jeden Tag die Chance haben, umzudenken.

 

Gehe also einmal in dich. Mache dir bewusst, wo du stehst. Mach dir auch bewusst, wo du hinwillst - immerhin dürfen und sollen wir ja auch immer schöpferisch aktiv werden. Schau dir einmal an, wo du dich falsch entschieden hast. Vergib dir selbst und gräme dich nicht mehr deswegen, einfach weil es nichts bringt in der Vergangenheit zu verharren.

Lerne vielmehr aus deinen Fehlern, um noch mehr bei dir selbst anzukommen.

 

Auch hier möchte ich dir meine Hilfe anbieten. In "Love Yourself" geht es eben auch darum, sich selbst zu vergeben, sich wertzuschätzen und umzuorientieren - nämlich dahin, wo du in Wirklichkeit hinwillst. Du arbeitest mit deinem inneren Kind und legst das ab, was dich klein hält.